Lebenswelt Aigen in Salzburg

Baubeginn: 2014

offener Architekturwettbewerb 2011 (Bewerbungsverfahren) , 1. Preis

Vorrangiges Ziel der städtebaulichen Konzeption stellt die Entwicklung eines kleinteiligeren urbanen Bebauungssystems dar, das in seiner Ausrichtung und Größenausbildung der umgebenden Bautypologie ( Solitärbauwerke ) entspricht.

Im östlichen Bereich des Grundstücks wird mittels Längsbaukörper eine Wand gebildet, welche eine Schallbarriere gegenüber der Halleiner Straße bildet. Die Vielfalt der Bebauung wird durch unregelmäßige Positionierung der einzelnen Gebäude verstärkt. Mittels der Situierung der Baukörper werden Wege und Plätze geschaffen, die wesentliche kommunikative Bereiche der Anlage darstellen. Eine zentral in Nord- Süd verlaufende Wegachse und die Verlängerung der Geroldgasse sind die Haupterschließungen des Areals. In ihrem Schnittpunkt ist ein zentraler Platz geplant, der in seiner architektonischen und freiraumgestalterischen Ausformulierung den Mittelpunkt des Gesamtprojekts darstellt. Aufgrund der Größe und der Orientierung soll der Platz im Areal den Markplatz bilden und sich gewissermaßen als zentraler Treffpunkt mit all den Aktivitäten im Winter und im Sommer etablieren.

(Fotografie: Bruno Klomfar)

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