Realisierungswettbewerb Gemeindeplatz I Postareal Egg

geladenen, einstufigen Realisierungswettbewerb vom Oktober 2019

Der Neubau des Postareals in Egg definiert sich als markanter Turm inmitten bestehender Zentrumsbebauung. Das bestehende Postgebäude wird entfernt und stattdessen ein 6geschossiges Gebäude verschiedenster Nutzung errichtet. Die Nutzungen im Erdgeschoss orientieren sich sowohl Richtung neuer Dorfplatz (Café), als auch Richtung Bregenzerwaldstrasse und Busterminal (Bäckerei). Das Restaurant wird in Reminiszenz an die alte Tradition Bregenzerwälder Gasthäuser im 1. Obergeschoss situiert. Die Regelgeschosse im 2. -4. Obergeschoss beinhalten flexible Büronutzungen. Das oberste Geschoss ist dem Wohnen vorbehalten.

Der Dorfplatz:

Durch die Situierung des neuen Gebäudes an der Nordgrenze wird ein möglichst grosser, zusammenhängender Platz angedacht. Im Süden wird der Platz durch den Tiefgaragenaufgang begrenzt, in den Randbereichen finden bis zu 20 PKWs Platz. Die Anbindung an den neuen Busterminal kann zukünftig direkt über den Platz erfolgen. Als farblichen Akzent wird der Dorfplatz inklusive sämtliche fussläufige Achsen als Colorasphalt ausgeführt.

Tiefgarage / Busterminal:

Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die bestehende Abfahrt im Süden auf der Grossdorfer Strasse. Hier finden 44 PKWs Platz, ebenso gibt es Fahrradabstellplätze mit direkter Dorfplatzanbindung.  Ebenfalls im Untergeschoss befinden sich die Lager-, Technik-, sowie Müllräume, die Zufahrt der Müllabfuhr erfolgt über die Nordfassade neben dem Busterminal. Der neue Terminal erhält kein durchgehendes Dach. Vielmehr markieren 4 neue Metallschirme (10x10m) Ein- und Ausstiegsstelle des neuen Terminals.

Quartiersentwicklung:

Als weiter Zentrumsverdichtung finden zwei quadratische 3geschossige Wohnbauten auf dem Entwicklungsgebiet Platz.  Die Verdichtung erfolgt in Verbindung mit den östlichen bestehenden Gebäuden (Holzfassaden, Schindel, Walmdachausführung).

Materialisierung:

Neubau Locogebäude: Massivbau mit Strukturputzfassade, hell eingefasste quadratische Fensterelemente, Lüftungsflügel in Holz; Glasbrüstungen in Nurglas mit Folienverlauf; Sonnenschutz durch vertikale Screens; Dorfplatz Colorasphalt in hellorange.

(Auszug: Erläuterungsbericht)

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